Kaum waren die ersten europäischen Kaffeehäuser eröffnet worden, zogen Cafés, die eine große Auswahl an Zeitungen anboten und nahe den Zentren des großstädtischen Kulturlebens lagen, Autoren, Künstler und Philosophen an.
Das literarische Kaffeehaus ist Informationsbörse, Inspirationsquelle und Ideenschmiede. In Paris, Wien und Berlin diskutieren Dichter und Denker beim Kaffee das politische und kulturelle Geschehen, Ideen werden geboren, neue Projekte aus der Taufe gehoben und vielerlei Texte geschrieben.
Kaffeehäuser, wie das Café Central, das Café Größenwahn oder das Café Les deux Magots, sind in die Literaturgeschichte eingegangen als Treffpunkt und Arbeitsplatz von Autorinnen und Autoren.
Eine Sendung von Angelika Thomé